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Donald Barthelme als postmoderner Erzähler: Poetologie, Literatur und Gesellschaft

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Alexander Folta

Das Erzählwerk Donald Barthelmes (vier Romane und rund 200 Short Stories, von denen hier 55 exemplarische untersucht werden) wird zunächst in den Kontext der Postmoderne und ihrer Vorläufer eingeordnet. Die drei Themenschwerpunkte Poetologie, Literatur(parodie) und (amerikanische) Gesellschaft tauchen oft, besonders in den beiden Romanen Snow White und The Dead Father, spielerisch unlösbar miteinander verknüpft auf. Barthelme reflektiert in einer souveränen Sprache, die verschiedenste Stile vermischt, die Überlappung von Fiktion (Mythos) und Realität in einer absurden, fragmentierten Umwelt und spielt auf zahlreiche Lebenssituationen und Kunstformen (Pop Art, Filmkunst) an. Er fordert den Leser dazu heraus, die (scheinbar wertfreie) Bedeutungsvielfalt seiner Texte mitzugestalten.
Aus dem Inhalt: Die vier Romane und 55 der Short Stories Donald Barthelmes werden mit ihren Themenschwerpunkten Poetologie, Literatur und Gesellschaft vorgestellt und im Grenzbereich zwischen Fiktion (Mythos) und Realität gedeutet.