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Das Recht des Notvorstands der Aktiengesellschaft

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Regine Berenbrok

Mit der vorliegenden Arbeit wird das Recht des Notvorstandes der Aktiengesellschaft erstmals umfassend dargestellt. Die vorhandene Kommentarliteratur zu 85 AktG orientiert sich noch stark an den Erörterungen des 76 AktG von 1937. Die umfassende Behandlung des Themas setzt die Klärung der Rechtsnatur des gerichtlichen Bestellungs- und Abberufungsbeschlusses voraus. Entsprechend wird im ersten Teil der Arbeit eine Definition dessen, was Rechtsprechung ist, entwickelt. Gemessen an dieser Definition kommt die Verfasserin zu der Erkenntnis, daß der Bestellungsbeschluß des Registerrichters nicht als Akt der Rechtsprechung zu qualifizieren ist. Anderes gilt für den Abberufungsbeschluß. Gestützt auf diese Ergebnisse werden die Voraussetzungen der gerichtlichen Bestellung und Abberufung insbesondere unter Berücksichtigung der Aktienrechtsreform von 1965 umfassend behandelt. Im letzten Teil der Arbeit wird auf die Rechtsfolgen formell und materiell fehlerhafter Bestellungs- und Abberufungsbeschlüsse eingegangen.
Aus dem Inhalt: Bestellung und Abberufung des Notvorstandes der Aktiengesellschaft - Begriff der Rechtsprechung/Rechtsnatur der freiwilligen Gerichtsbarkeit - Folgen fehlerhafter Bestellungs- und Abberufungsbeschlüsse des Registerrichters.