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Die Intellektlehre des Levi ben Gerson in ihrer Beziehung zur christlichen Scholastik

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Susanne Möbuß

Die Intellektlehre des jüdischen Philosophen Levi ben Gerson ist das Produkt traditionell-religiösen Denkens, die Reaktion auf den lateinischen Averroismus und die christliche Scholastik und dadurch gerade ein eindrucksvolles Beispiel der jüdischen Philosophie. Entsprechend werden sowohl die religiösen Voraussetzungen, als auch die Theoreme der christlichen Philosphie dargestellt, die für die Formulierung dieser Intellektlehre ausschlaggebend waren. Im Schlußkapitel wird gezeigt, in welcher Weise Gerson diese verschiedenen Einflüsse verknüpft und seinem eigenen philosophischen System subsumiert hat. Dabei läßt sich eine Beziehung zu den lateinischen Averroisten Siger von Brabant und Johannes von Jandun ebenso nachweisen wie zu dem Nominalisten Wilhelm von Ockham.
Aus dem Inhalt: Das Dogma der Unsterblichkeit der Seele - Das Postulat der Unvergänglichkeit des Intellekts - Die drei Grundverhältnisse als Konstituentien der dynamischen Anthropologie und Intellektlehre des Averroes - Die Zurückweisung der Intellektlehre bei Ockham - Zur Intellektlehre Gersons.