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Skeptizismus im spätviktorianischen Roman

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Marion Spies

Spätviktorianische skeptische Romane ( novels of doubt) geben einen Handlungsablauf vor, der sich in drei Schritte unterteilen läßt und Inhalt und Form skeptischer Romane bestimmt: Der Protagonist beginnt, das Christentum, wie es sich ihm in seiner Konfession darbietet, zu kritisieren. Er wendet sich dann vom Christentum ab und begründet diesen Entschluß ausführlich. Anstelle seines ursprünglichen Glaubens akzeptiert er eine neue Weltanschauung und ist damit überzeugter Skeptiker. Neben diesem Dreischritt werden die Verwendung und Funktion von theologischen und philosophischen Prätexten für den skeptischen Roman als charakteristisch angesehen. Diese Elemente ermöglichen es, den skeptischen Roman als eigenständiges Romangenre zu klassifizieren.
Aus dem Inhalt: Religiöser Roman versus skeptischer Roman - Kritik an den etablierten Konfessionen - Die «Bekehrung» zum Skeptiker - Philosophische und theologische Gründe für eine «Bekehrung» - Die neuen Weltanschauungen der Skeptiker - Rezensionen von skeptischen Romanen.