Show Less
Restricted access

Der Schutz der Recherche im strafprozessualen Zeugnisverweigerungsrecht der Medienschaffenden in der Bundesrepublik Deutschland

Series:

Martin Ollendorff

Die vorliegende Abhandlung beschäftigt sich mit konkreten Ansätzen zum Schutz eigener Recherchen der Medien im strafprozessualen Zeugnisverweigerungsrecht nach 53 I Nr. 5 StPO. Ausgehend von der Novellierung des Zeugnisverweigerungsrechts im Jahre 1975 werden die deutlichen Schritte der Rechtsprechung hin zu einem umfassenden Schutz eigener Recherchen dargestellt. Die Studie belegt, daß de iure und de facto bereits heute ein partielles Zeugnisverweigerungsrecht und Beschlagnahmeverbot besteht. Die ergangene Rechtsprechung wird lückenlos und zugleich erstmals systematisch dokumentiert. Wortlaut, Schutzzweck und Historie des Zeugnisverweigerungsrechts werden behandelt. Der Praktiker findet zusätzlich einen Abriß der aktuellen Reformüberlegungen sowie im Anhang eine umfangreiche Fallsammlung mit zum Teil unveröffentlichten Entscheidungen.
Aus dem Inhalt: Dualer Schutz nach dem Wortlaut - Kritik an der h.M. (Schutz des Vertrauensverhältnisses) - Schutz des Redaktionsgeheimnisses - «Gemachte Mitteilungen» im Zeugnisverweigerungsrecht - Schutz berufsmäßiger Informanten - Schutz aus der Verfassung - Verhältnismäßigkeit - Rechercheformen - Rechtsvergleichung - Rechtsentwicklung - Reformvorschläge.