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Rhetorik und Theologie

Der Dialog Gregors von Nyssa 'De anima et resurrectione'

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Henriette Meissner

Das Verhältnis von Philosophie und Theologie, von Platonismus und Christentum im Denken des Bischofs Gregor von Nyssa ist in keinem seiner Werke so umstritten wie in dem Dialog über Seele und Auferstehung. Neben Philosophie und Theologie blieb bisher jedoch die rhetorische Ausbildung Gregors, der sogar als Rhetoriklehrer wirkte, für das Verständnis seiner Werke außer Betracht. Die Rhetorik stellt allerdings den Schlüssel zum Verständnis des Dialoges dar. Gregor hat eine klare Vorstellung davon, wie eine Kommunikation zwischen Heiden und Christen, wie eine «verständliche Hinführung zum christlichen Glauben» auszusehen hat. Der Dialog erweist sich so als eine durchdachte Hinführung zum christlichen Mysterium von der Auferstehung der Toten unter Einbeziehung philosophischer Prämissen und Argumente.
Aus dem Inhalt: Christlicher Platonismus - Seelenlehre/Unsterblichkeit - Rhetorische Argumentation - Vernunft und Glaube - Heiligenbiographie/Hagiographie - Consolatio - Aemulatio.