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Grenzen und Möglichkeiten der Adornoschen Ästhetik heute

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Eva-Maria Sewing

Angesichts postmoderner Stilverwirrung und des Mangels an ästhetischen Maßstäben stellt Adornos Ästhetik immer noch und gerade heute eine Herausforderung dar. Sie wird aber auch aufgrund ihrer engen Kanonbindung an ihre Grenzen geführt. Dem spannungsgeladenen Verhältnis der ästhetischen Postmoderne und Moderne spürt diese Studie in einem Vergleich der ästhetischen Konzeptionen Jean-François Lyotards und Theodor W. Adornos nach. Im Rahmen einer Neubestimmung des Begriffs ästhetischer Postmoderne wird versucht, «Versöhnung» - die zentrale Kategorie Adornoscher Ästhetik - für eine integrative Ästhetik zu gewinnen.
Aus dem Inhalt: Antiaufklärerische Tendenzen der ästhetischen Postmoderne - Kunst als Mittel von Aufklärung in der ästhetischen Moderne - Abstraktheit der modernen Kunst - Adornos Ästhetik als Ausdruck seiner Sprach- und Vernunftkritik - Ästhetischer Pluralismus contra enge Kanonbindung - Modell integrativer Postmoderne auf der Grundlage einer Theorie transversaler Vernunft.