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Widerstand und Ästhetik

Tendenzen des englischsprachigen südafrikanischen Romans zu Beginn der achtziger Jahre

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Antje Hagena-Wollschläger

Bei der Beschäftigung mit der englischsprachigen südafrikanischen Literatur haben bislang meistens weiße Autoren im Zentrum des Interesses gestanden. Gerade die Produktivität des südafrikanischen Romans zu Beginn der 80er Jahre erfordert jedoch einen weiteren Blickwinkel, denn sie ergibt sich nicht zuletzt aus dem im Anschluß an die Ereignisse von Soweto 1976 neu erwachten Interesse schwarzer Autoren an der Romanform. Die hier vorgelegte Studie trägt dieser Entwicklung Rechnung, indem sie sich dezidiert mit den Werken der wichtigsten schwarzen Autoren auseinandersetzt. Doch auch weiße Autoren sind exemplarisch vertreten. Die einzelnen Textanalysen beleuchten die künstlerische Praxis der Autoren im Detail und machen deutlich, daß die Vielfalt des zeitgenössischen südafrikanischen Romans mit bisher gängigen Kategorisierungen («politisch» - «unpolitisch», «schwarz» - «weiß») nur unzureichend erfaßt worden ist.
Aus dem Inhalt: Die «neuen englischsprachigen Literaturen» - Entwicklungslinien des südafrikanischen Romans in englischer Sprache - Möglichkeiten des «schwarzen» Romans nach Soweto: «Soweto-Romane» und «Post-Protest-Literature» - Romane weißer Autoren zu Beginn der 80er Jahre.