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Fußballberichterstattung in Ost und West

Eine diachronische Sprachanalyse

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Monika Fingerhut

Zwei deutsche Staaten, zwei deutsche Sprachen? - Eine in der sprachwissenschaftlichen Forschung lange Zeit äußerst kontrovers diskutierte Frage. Sie ist auch Gegenstand der vorliegenden Studie, die anhand der Fußballberichterstattung in Ost und West Entwicklungstendenzen der deutschen Gegenwartssprache kontrastiv aufzeigt. Untersucht werden dabei verschiedene Aspekte des Sprachgebrauchs: Die Lexik, Stilmerkmale, morphologische Strukturen, syntaktische Besonderheiten und der evaluative Charakter der Berichterstattung.
Die sprachlichen und kommunikativen Folgen der Aufteilung der deutschen Sprachgemeinschaft in zwei verschiedene, antagonistische Kommunikationsgemeinschaften werden selbst im geeinten Deutschland noch lange spürbar sein. Insofern bleiben Arbeiten wie diese, die die Verhältnisse während der kommunikativen Spaltung exakt dokumentieren und deuten, unerläßlich für ein besseres Verständnis dessen, was nach Aufhebung dieser Spaltung an kommunikativem Zusammenwachsen zu leisten ist.
Aus dem Inhalt: Die deutsche Einheit aus sprachlicher Sicht - Sachfeldspezifische Analyse als Reflex - Theoretische Grundlagen: Sportjournalismus in der BRD und in der DDR, Sportsprache - Kritik und Definition - Diachronische Sprachanalyse: Lexik, Morphologie, Syntax - Anmerkungen zu den deutsch-deutschen Fußballduellen.