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Wissenschaft zwischen Neugierde und Verantwortung

Studien zur Grundlegung einer theologischen Wissenschaftsethik

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Beroald Thomassen

Welchen Ort hat die Wissenschaft im christlichen Leben? Die vorliegende Arbeit versucht einen Beitrag zur theologischen Beantwortung dieser Frage zu leisten. Nach vorbereitenden Studien, die zum einen Schleiermachers wissenschaftsethischem Ansatz und seiner Wirkungsgeschichte, zum anderen Hans Blumenbergs Analysen des Phänomens der theoretischen Neugierde sowie Georg Pichts Verhältnisbestimmung von Wissenschaft und Verantwortung gelten, werden Grundlinien einer theologischen Wissenschaftsethik skizziert. Den Ausgangspunkt dieser Skizze bildet eine allgemeine Beschreibung der Wissenschaft, die eine Formulierung der Kernfrage der theologischen Wissenschaftsethik ermöglicht, die Wissenschaftsethik nicht beispielsweise auf Probleme der Wissenschaftsfolgen reduziert. Im Zentrum der theologischen Antwort auf diese Kernfrage steht die Entfaltung des Anspruchs der Wirklichkeit darauf, wissenschaftlich erkannt zu werden.
Aus dem Inhalt: Problementfaltung in historischer Perspektive - Theoretische Neugierde - Wissenschaft und Verantwortung - Die Unausweichlichkeit der Wissenschaft - Der Anspruch der Wirklichkeit auf wissenschaftliche Erkenntnis - Wissenschaft und Rechtfertigung.