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Wissenschaft zwischen Neugierde und Verantwortung

Studien zur Grundlegung einer theologischen Wissenschaftsethik

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Beroald Thomassen

Welchen Ort hat die Wissenschaft im christlichen Leben? Die vorliegende Arbeit versucht einen Beitrag zur theologischen Beantwortung dieser Frage zu leisten. Nach vorbereitenden Studien, die zum einen Schleiermachers wissenschaftsethischem Ansatz und seiner Wirkungsgeschichte, zum anderen Hans Blumenbergs Analysen des Phänomens der theoretischen Neugierde sowie Georg Pichts Verhältnisbestimmung von Wissenschaft und Verantwortung gelten, werden Grundlinien einer theologischen Wissenschaftsethik skizziert. Den Ausgangspunkt dieser Skizze bildet eine allgemeine Beschreibung der Wissenschaft, die eine Formulierung der Kernfrage der theologischen Wissenschaftsethik ermöglicht, die Wissenschaftsethik nicht beispielsweise auf Probleme der Wissenschaftsfolgen reduziert. Im Zentrum der theologischen Antwort auf diese Kernfrage steht die Entfaltung des Anspruchs der Wirklichkeit darauf, wissenschaftlich erkannt zu werden.
Der Autor: Beroald Thomassen wurde 1957 geboren. Er studierte Evangelische Theologie, Philosophie, Kunstgeschichte und Christliche Archäologie. Nach der Promotion in Philosophie 1983 war er bis 1987 wissenschaftliche Hilfskraft am Philosohischen Seminar B der Universität Bonn. Von 1987 bis 1989 war er Lehrbeauftragter für Philosophie an der Philosophischen Fakultät ebd. Seit der theologischen Promotion 1990 ist er Vikar der Evangelischen Kirche im Rheinland.