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Quellenkritische Untersuchungen zum Kantischen Logikhandbuch

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Terry Boswell

In seinen letzten Lebensjahren übertrug Immanuel Kant seinem ehemaligen Schüler Gottlob Benjamin Jäsche die Aufgabe, aus seinen Vorlesungsnotizen ein Handbuch der Logik zu machen. In der Folge galt dieses lange Zeit fast als ein authentisches Werk Kants. Dennoch handelte es sich keineswegs um die Edition eines Manuskripts, sondern um die Auswertung und Redaktion ungleichartiger und oft fragmentarischer Quellen. Daher werden die Arbeitsweise Jäsches bei der Herausgabe des Textes, aber auch die historischen Quellen desselben untersucht. Denn in der Logikvorlesung Kants sollte die allgemeine Logik ausgeführt werden, die sich enger an die vorkantische Tradition anlehnt als seine neue transzendentale Logik.
Aus dem Inhalt: Zur Rezeption der Jäsche-Logik - Philologisches zur Logik Pölitz - Die Quellentypen und ihre Verschmelzung zu einem Text - Die Frage nach der Zuverlässigkeit des Tetes - Die Lehre von der Begriffszerlegung - Die Lehre vom Vernunftsschluß.