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Expressivität und Sprachwandel

Studien zur Rolle der Subjektivität in der Entwicklung der romanischen Sprachen

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Walter Mair

Ausgehend von einer Kritik an den traditionellen Auffassungen von «Expressivität» wird der Versuch unternommen, dieses Phänomen auf der Grundlage eines semiotisch-tiefenhermeneutisch orientierten Modells von Sprache, in dessen Mittelpunkt das sprechende Subjekt steht, neu zu definieren und seine Bedeutung für den Prozeß des Sprachwandels zu bestimmen. Dabei werden «klassische» Fragestellungen der romanischen Sprachgeschichte (vor allem im Bereich der Morphosyntax) herangezogen, um Struktur und Funktion des «expressiven Prinzips» als Triebkraft der Sprachveränderung darzustellen und seinen Geltungsbereich zu überprüfen.
Aus dem Inhalt: Annäherung an den Begriff der Expressivität - Expressivität als sprachliches Prinzip - Expressiver Prozeß und Konventionalisierung - Amplifikation und Spatialisierung - Die Transposition am Beispiel der romanischen Negation - Dissoziation und analytischer Sprachbau - Expressivität und personale Deixis - Noch einmal zum romanischen Futurum.