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Der Ernst von Ferdinand Raimunds Spielen

Unter besonderer Berücksichtigung der Traditionsbezüge und der gesellschaftlichen Funktion seines Theaters

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Yong-Ho Kim

Die vorliegende Arbeit stellt das Schaffen von Ferdinand Raimund auf dem Gebiet des Theaters dar. Raimunds Verwendung traditioneller Inhalte in seinen Dramen - aus Mythologie, Religion, Aberglauben und aus der Antike - läßt angesichts einer repressiv konstituierten Gesellschaftsordnung, als welche die Donaumonarchie zur Zeit von Raimunds literarischer Produktion zu beschreiben ist, wichtige Rückschlüsse auf die Motive und damit auf die Funktion der Elemente des Raimundschen Werkes zu. In einem ersten Schritt wird abrißhaft eine Charakterisierung des gesellschaftlichen Hintergrundes unter sozialpsychologischen Gesichtspunkten gegeben. Die Richtigkeit der vorgenommenen Charakterisierung wird abschließend an der Wirkung des Werkes auf Zeitgenossen und an der Einschätzung späterer Literaturkritik und für den Strukturvergleich der gesellschaftlichen Bedingungen insbesondere am Urteil der nationalsozialistischen Germanistik gezeigt.
Aus dem Inhalt: Begriff und Geschichte des Volksstückes - Literaturgeschichtlicher Zugang - Gesellschaft im Wien des 18./19. Jahrhunderts - Raimunds Persönlichkeit und Werk - Raimunds Rückgriff auf die Tradition - Raimund und die gesellschaftliche Funktion seines Dramas - Raimunds Werk im Spiegel der Interpretation.