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Familienbeziehung und Bergpredigt-Weisungen

Kommunikatives Handeln nach den Antithesen (Mt 5, 21-48 mit 6, 14f+12b; 7,1-5) und ihre Bedeutung aus der Sicht des Heidelberger familiendynamischen Modells

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Klaus Kühlwein

Trotz zahlreicher Bemühungen in Geschichte und Gegenwart hält der Streit um die Bergpredigt unvermindert an. Wie sind die sogenannten «extremen» Forderungen Jesu zu verstehen? Können sie gelebt werden? Und läßt sich durch das Leben nach den Weisungen eine gelungene Gemeinschaft aufbauen? Die vorliegende Arbeit stößt in diesen kontrovers diskutierten Fragekomplex vor und versucht, eine ganzheitliche Antwort zu diesem Problembereich zu finden.
Mit der theologischen Kategorie «Weisheit» stellt die Studie eine exegetisch-ethische Lösungsmöglichkeit zum Bergpredigtverständnis vor, und anhand eines familientherapeutischen Rasters werden die jesuanischen Weisungen im Raum des Familienlebens auf Beziehungskonstruktivität untersucht.
Aus dem Inhalt: Teil I: Exegetisch-ethische Analyse der wichtigsten Bergpredigt-Weisungen, insbesondere Antithesen-Worte zu Zorn, Wahrhaftigkeit, Widerstands-Vergeltungsverzicht und Feindesliebe - Teil II: Vergleich der erhobenen Handlungsweisungen mit den interaktionellen Beziehungsforderungen nach dem familientherapeutischen Konzept des Heidelberger familiendynamischen Modells.