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Familienbeziehung und Bergpredigt-Weisungen

Kommunikatives Handeln nach den Antithesen (Mt 5, 21-48 mit 6, 14f+12b; 7,1-5) und ihre Bedeutung aus der Sicht des Heidelberger familiendynamischen Modells

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Klaus Kühlwein

Trotz zahlreicher Bemühungen in Geschichte und Gegenwart hält der Streit um die Bergpredigt unvermindert an. Wie sind die sogenannten «extremen» Forderungen Jesu zu verstehen? Können sie gelebt werden? Und läßt sich durch das Leben nach den Weisungen eine gelungene Gemeinschaft aufbauen? Die vorliegende Arbeit stößt in diesen kontrovers diskutierten Fragekomplex vor und versucht, eine ganzheitliche Antwort zu diesem Problembereich zu finden.
Mit der theologischen Kategorie «Weisheit» stellt die Studie eine exegetisch-ethische Lösungsmöglichkeit zum Bergpredigtverständnis vor, und anhand eines familientherapeutischen Rasters werden die jesuanischen Weisungen im Raum des Familienlebens auf Beziehungskonstruktivität untersucht.
Der Autor: Klaus Kühlwein wurde 1955 in Viernheim/Hessen geboren. Studium der Sozialpädagogik an der FH Kiel; anschließend Studium der Philosophie und Theologie an der Jesuitenhochschule St. Georgen in Frankfurt. Promotionsaufbaustudium an St. Georgen und kirchliches Schulreferendariat in Freiburg zum Religionslehrer an höheren Schulen; seit 1986 Lehrauftrag am Kolping-Kolleg/Freiburg. Im Januar 1991 Promotion zum Doktor der Theologie bei Rupert Lay SJ.