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Ägypten, Nagd und der Higaz

Eine Untersuchung zum religiös-politischen Verhältnis zwischen Ägypten und den Wahhabiten, 1923-1936, anhand von in Kairo veröffentlichten pro- und antiwahhabitischen Streitschriften und Presseberichten

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Dorl Boberg

Im Laufe der Geschichte hat die Pilgerfahrt nach Mekka zahlreiche Störungen erfahren, die u.a. durch den Streit um die Oberherrschaft über den Higaz hervorgerufen wurden. Die Arbeit untersucht das Echo, das die Eroberung des Higaz durch die Wahhabiten aus dem Nagd unter der Führung Ibn Sacuds in den 20er und 30er Jahren in Ägypten ausgelöst hat. Pro- und antiwahhabitische Polemiken geben dabei Einblick in die Zerrissenheit der islamischen Gemeinde, weisen Partikularinteressen nach und decken die Ursachen der gegenwärtigen innerislamischen Diskussion um die Legitimität des saudischen Herrscherhauses auf.
Aus dem Inhalt: U.a. Theologische Streitpunkte zwischen Wahhabiten und Nicht-Wahhabiten - Ägypten und die Wahhabiten - Außerägyptische Stimmen zu den Wahhabiten - Pro- und antiwahhabitische Polemiken - Wahhabitenfreundliche Autoren.