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Auf der Grenze - Die Andersheit Gottes und die Vielfalt der Religionen

Der interkulturelle Dialog aus anthropologischer Sicht als Anfrage an eine Theologie der Religionen

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Thomas Mooren

Das Konzept einer christlichen Theologie der Religionen befindet sich in einer Krise. Hat eine Religionstheologie lediglich die Aufgabe, die Rolle der nicht-christlichen Religionen als Stufe, Phase oder Beitrag in Hinblick auf das Christentum offenzulegen? Besteht das Maximum, das man theologischerseits den nicht-christlichen Religionen zugestehen kann, in ihrer Anerkennung als anonymes Christentum (Karl Rahner)? Die vorliegende Studie versucht zu sondieren, wie man die Religion der Anderen aus ihrer Anonymität herausholen, dem Anderen also seinen Namen lassen kann. Das dabei benutzte Denkmodell wird von einer Analyse des interkulturellen Verstehensprozesses geliefert, dargestellt besonders am Beispiel Afrikas und Lateinamerikas.
Aus dem Inhalt: Kognitive und praktische Dimensionen des interkulturellen Verstehensprozesses - Ihre Relevanz für eine Theologie der Religionen - Lage der Religionen im Zeichen der glaubensgeschichtlichen Wende - Kokonstitutivität als religionstheologisches Denkmodell.