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Probleme der Fahrlässigkeit im Umweltstrafrecht

Erläutert anhand des 324 III StGB

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Thomas Winkemann

Durch die generelle Einführung von Fahrlässigkeitstatbeständen im 28. Abschnitt des Strafgesetzbuches drohen Überkriminalisierungen im Bereich ökologisch unbedeutender Umweltschädigungen. In der vorliegenden Studie wird versucht, den Bereich strafbaren Verhaltens durch die Heranziehung der anhand der klassischen Delikte entwickelten Fahrlässigkeits- und Unterlassungsdogmatik auf einen strafwürdigen und strafbedürftigen Kern zu beschränken. Untersucht werden am Beispiel des 324 III StGB insbesondere die Bedeutung von Sondernormen für die Bestimmung der Fahrlässigkeit, eine mögliche Beschränkung der Tatbestände auf Leichtfertigkeit und die Haftungsverteilung innerhalb einer betrieblichen oder behördlichen Hierarchie.
Aus dem Inhalt: Umweltstrafrecht - Fahrlässige Gewässerverunreinigung - Sondernormen - Regeln der Technik - Leichtfertigkeit - Abstellen auf Gefährlichkeitsprognose - Abgrenzung von Verantwortungsbereichen - Haftung von Untergebenen und Führungsorganen.