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Olympische Werte in der Berichterstattung der Printmedien Süddeutsche Zeitung und Frankfurter Allgemeine Zeitung von 1952 bis 1988

Eine inhaltsanalytische Studie zu olympischen Werten

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Karin Baumhöver and Universität Münster

Olympische Werte zählen zugleich zu den zentralen Werten innerhalb unserer Gesellschaft. Sie werden erstmals im Zusammenhang größerer Werteverschiebungsprozesse untersucht. Ziel der Untersuchung ist es, olympische Werte im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen zu skizzieren, wie sie in den Medien FAZ und SZ sichtbar werden. Im theoretischen Teil werden gängige Ansätze der Werteforschung vorgestellt und olympische Werte im historischen Kontext betrachtet. Die Untersuchung ist eingebettet in die Annahmen zur Konstruktion von Realität in den Medien. Mittels einer quantitativen sowie qualitativen Inhaltsanalyse werden im empirischen Teil olympische Werte untersucht. Werteverschiebungen haben auch bei olympischen Werten stattgefunden. Die Zeitphasen der Verschiebungen stimmen nicht mit denen der Werteforschung überein. Olympische Werte werden deutlich ereignisorientiert diskutiert. In beiden untersuchten Medien weist die Sportberichterstattung Besonderheiten auf, wie sie in den Annahmen zur Sportmedienrealität formuliert werden. Am Bestand olympischer Werte und ihrer allgemeinen Gültigkeit bestehen keine Zweifel.
Aus dem Inhalt: Werteforschung seit 1945 - Olympische Werte in der Antike, zu Beginn des Jahrhunderts und heute - Studien zu olympischen Werten - Die Konstruktion von Wirklichkeit in den Medien - Quantitative und qualitative Inhaltsanalyse - Formale und inhaltliche Struktur der Olympiaberichterstattung - Frauen in der Olympiaberichterstattung - Der Fall Ben Johnson - Olympische Eröffnungsfeiern.