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Der Kreidekreis in der Deutschen Dramenliteratur

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Jen-Te Chen

Im Mittelpunkt der werkimmanent und vergleichend angelegten Strukturanalysen dieser Arbeit sollen die Gerichtsszenen stehen. Die Gerichtsszene kann als dramatische Urzelle betrachtet werden, und zwar in doppelter Hinsicht. Sie zentriert und organisiert die dramatische Tektonik. Zugleich führt sie in diese ein episierendes, kommentierendes Moment ein. Von den Gerichtsszenen aus lassen sich sowohl dramatische Spannungsbögen und die Figurenkonzeption rekonstruieren, als auch die Verhältnisse von Kunst und Wirklichkeit, von Ästhetik und Politik, von dargestellter Wirklichkeit und Utopie wie auch von Theater und Rezipient beleuchten.
Aus dem Inhalt: Autonomie als Wesen der Kunst bei Klabund und Guenther - Engagement als Wesen der Kunst bei Brecht und Valentin - Die spezifische Dialektik der Gerichtsszene im Text vom Hammel.