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Vertriebene Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) nach 1933

Zur Geschichte der CAU im Nationalsozialismus.

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Ralph Uhlig

Die nationalsozialistischen Machthaber schalteten nach 1933 mehr oder weniger erfolgreich auch die deutschen Hochschulen gleich. Lehre und Forschung sollten weltanschaulich «auf Linie» gebracht werden. Der faschistische «Maßnahmenstaat» setzte auch an den Universitäten die Normen bürgerlicher Rationalität außer Kraft mit der Folge, daß die staatlich reglementierte Hochschulpolitik Rektorate und Dekanate in einen zähen Kampf um die Bewahrung der wissenschaftlichen Autonomie verwickelte. In diesem Ringen blieben in der Regel die Hochschulleitungen auf der Strecke, mehrheitlich paßten sie sich dem nationalsozialistischen Zeitgeist an. Der NS-Wissenschaftsverwaltung mußten auch an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sogenannte «mißliebige» Wissenschaftler weichen. Die vorliegende Dokumentation erinnert an das Schicksal dieser vertriebenen Kieler Wissenschaftler.
Aus dem Inhalt: Maßnahmen aufgrund des «Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums» vom 7.4.1933 - Der «Kirchenkampf» - Maßnahmen aufgrund der «Ersten Verordnung zum Reichsbürgergesetz» vom 14.11.1935 - Der «Flaggenerlaß» vom 19.4.1937.