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Die indischen "devadasis im Wandel der Zeit

«Ehefrauen» der Götter, Tempeltänzerinnen und Prostituierte

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Lenka Svejda-Hirsch

Die devadasis waren vor allem Bewahrerinnen der schönen Künste und die einzigen gelehrten Frauen Indiens. Das Phänomen der «sakralen Prostitution» wird in chronologischer Vorgehensweise verständlich zu machen versucht. Der erste Teil ist daher dem zeitlichen Rückblick gewidmet. Es wird die Existenz, Rolle und Stellung von verschiedenen gottgeweihten Frauen untersucht. Der zweite Teil befasst sich mit dem Kulturphänomen an sich, sowie zwei weiteren, verwandten Erscheinungen: den basavis und den jogatis. Grob gesagt handelt es sich dabei um die Dedikation von Kindern, zumeist Mädchen, an Gottheiten. Diese Bräuche waren früher in ganz Indien verbreitet, sind heute aber nur noch im Dekhan anzutreffen.
Aus dem Inhalt: U.a. Historische Herleitung der sakralen Prostitution: mediterran-orientalischer Raum - Entwicklung in Indien - Typologie der indischen Kurtisanen und Hierodulen - Beispiele aus dem modernen Indien.