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Die polyfunktionale Bedeutung dialogischer Sprechformen um 1800

Exemplarische Analysen: Rahel Varnhagen, Bettine von Arnim, Karoline von Günderode

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Karin Wittlinger-Zimmermann

Die vorliegende Studie setzt sich mit dem dialogischen Charakter der Texte Rahel Varnhagens, Bettine von Arnims und Karoline von Günderrodes auseinander. Die Positionen Bachtins und Mukarovskys zur Dialogizität der Sprache bilden dabei die theoretische Basis der Untersuchung. Sie werden mit den Ideen Friedrich Schlegels, Novalis' und Schleiermachers verglichen und im Zusammenhang mit der Genese des frühromantischen Subjektbegriffes analysiert. Die Briefe der Autorinnen zeigen, daß sie sich intensiv mit dem Dialog beschäftigen und ihn als künstlerisches Strukturelement miteinbeziehen.
Aus dem Inhalt: Theoretische Positionen zum Dialog (Bachtin, Mukarovsky - Friedrich Schlegel, Novalis, Schleiermacher) - Persönlichkeitsbegriff der Frühromantik - Brief und Zitat als dialogische Ausdrucksformen im Spiegel der Autorinnen R. Varnhagen, B. von Arnim und K. von Günderrode.