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Die schwarze Familie. Wie Entwicklungshilfe die schwarzafrikanische Familie und die Rollen ihrer Mitglieder verändert hat

Eine Untersuchung am Beispiel des kenianischen Volkes der Kikuyu

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Hans-Peter Mayer

Kenia wurde erst vor kurzer Zeit, kaum mehr als einhundert Jahre, von Europäern penetriert. Die vorliegende Studie untersucht die Auswirkungen der Entwicklungshilfe, die ihre Wurzeln in der Kolonialzeit und sogar in der vorkolonialen Missionstätigkeit hat, auf die Familienstruktur und damit auf die Menschen in Afrika. Sie beschränkt sich auf das kenianische Volk der Kikuyu, weil eine Verallgemeinerung auf mehrere oder gar auf alle kenianischen Völker und Stämme zu Verfälschungen führen würde. Jede Art von Entwicklungshilfe hat dazu beigetragen, die ursprüngliche Familienstruktur der Kikuyu zu verändern. Die Auflösung der traditionellen Kikuyufamilie ist nicht mehr aufzuhalten. In dieser Arbeit werden die entscheidenden Bedingungen für die Auflösung der Kikuyufamilie festgestellt, insbesondere die Auswirkungen der Entwicklungshilfe auf das Verhalten der Familienmitglieder nach innen und nach außen. Die Ergebnisse einer umfangreichen empirischen Untersuchung werden zusammen mit eigenen Beobachtungen dargestellt und interpretiert.
Aus dem Inhalt: Die afrikanische Völkerwanderung - Das Kikuyuland - Die Kikuyu bis zum Ende des 1. Weltkriegs - Primäre Einwirkungen und sekundäre Einwirkungen auf diese Strukturen - Befragung von Landbevölkerung und Studenten.