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Hamburgisches Kaufmannsrecht im 17. und 18. Jahrhundert

Die Rechtsprechung des Rates und des Reichskammergerichtes

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A. Ebert-Weidenfeller

Das Reichskammergericht (1495 bis 1806) überprüfte territorialgerichtliche Entscheidungen besonders im Bereich des Zivil- und Wirtschaftsrechts. Unter anderem hierdurch verhalf es, so die bisher akzeptierte Lehrmeinung, dem römischen Recht in den Territorien zum Durchbruch. Erfaßte der Einfluß des Reichskammergerichts auch das gewachsene deutschrechtliche Partikularrecht und die Rechtsprinzipien, die aus der kaufmännischen Praxis hervorgegangen waren? Zur Beantwortung dieser Frage werden alle vorinstanzlich in Hamburg entschiedenen Gerichtsverfahren vor dem Reichskammergericht aus dem 17. und 18. Jahrhundert, denen Fragen des Handelsrechts im engeren Sinne zugrunde liegen, analysiert.
Aus dem Inhalt: Handel und Handelsrecht in Hamburg - Spannungsverhältnis von territorialer und reichs(kammer)gerichtlicher Justiz - Rechtsstreitigkeiten aus den Bereichen Prozeßrecht, «unläugbare Handschriften», Obligationenrecht und Sachenrecht - Wirksamkeit des hamburgischen Appellationsprivilegs - Effizienz der Reichskammergerichtsjudikatur.