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Die Ableitung von Verben aus Substantiven in biblischen und nichtbiblischen Texten des Frühneuhochdeutschen

Eine vergleichende Untersuchung von Texten des 14. bis 17. Jahrhunderts

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Heinz-Peter Prell

Auf der Grundlage eines umfangreichen Textkorpus wird die desubstantivische Verbableitung im Zeitraum von 1350 bis 1700 untersucht. Die Darstellung umfaßt die morphologischen, funktionalen, syntaktischen und lexikalischen Aspekte der Verbableitung sowie ihre diachrone Entwicklung mit Aussagen über die Produktivität der Affixe und Bildungsmuster. Besonderes Interesse gilt dem Vergleich von biblischer und nichtbiblischer Sprache: durch die Anwendung einer kontrastiven Methode in allen Teilbereichen der Untersuchung können die Besonderheiten der frühneuhochdeutschen Bibelsprache sowohl in ihren Grundzügen als auch bei der Verwendung einzelner Verbableitungen herausgearbeitet werden.
Aus dem Inhalt: Methode der historisch-synchronen Wortbildungsanalyse - Diachrone und landschaftliche Nutzung der Verbsuffixe - Die Typen der desubstantivischen Verbableitung - Die Verbableitung in der Bibelsprache.