Show Less
Restricted access

Sören Kierkegaards Mozart-Rezeption

Analyse einer philosophisch-literarischen Deutung von Musik im Kontext des Zusammenspiels der Künste

Series:

Peter Tschuggnall

Die Studie ist in den weiteren philosophisch-literaturwissenschaftlichen Kontext eingeordnet und betrachtet im ersten Abschnitt das Zusammenspiel der Künste, insbesondere das Verhältnis von Literatur und Musik, in der Ästhetik und in der Vergleichenden Literaturwissenschaft. Im zweiten Abschnitt will der Verfasser den Blick auf Kierkegaards (1813-1855) gleichermaßen faszinierende wie irritierende Reflexion auf Mozart richten. Der dänische Religionsphilosoph und Schriftsteller unterscheidet drei Sphären der Existenz: die ästhetische, die ethische und die religiöse. Im ersten Teil seiner Schrift «Entweder-Oder» (1843) beleuchtet er im Namen des Pseudonyms «Ästhetiker A» die ästhetische Lebensanschauung, die er im Hauptakteur von Mozarts «Don Giovanni» unüberbietbar gezeichnet und in Cherubino aus «Le nozze di Figaro» wie in Papageno aus der «Zauberflöte» schon in Ansätzen ausgewiesen sieht.
Aus dem Inhalt: Das Zusammenspiel der Künste in Ästhetik und Vergleichender Literaturwissenschaft - George Steiners Betrachtungen zu Dichtung, Musik und Kunst - Die Mozart-«Idee» in Kierkegaards «Entweder-Oder» - Kierkegaards Existenzsphären - Mozartische Charaktere im Spiegel der Existenzsphären Kierkegaards.