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Systemanalytisches Denken

Eine operationale Rekonstruktion systemtheoretischer Überlegungen für schultheoretische Reflexionen

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Annette Hermanns

Die Frage, wie Systeme gedacht werden können, welche kognitiv-operationalen Vollzüge Systeme konstruieren können, ist ein grundlegendes Problem. Sowohl für wissenschafts-theoretische und wissenschaftsmethodische Reflexionen als auch für allgemeine Problemlösungsprozesse ist das systemanalytische Denken von zentralem Interesse. Im Rahmen eines systemtheoretischen Ansatzes werden in der vorliegenden Untersuchung jene Denkvollzüge aufgezeigt, mit deren Hilfe soziale Systeme konstruiert werden können. Dabei verfolgt diese Untersuchung in erster Linie das Ziel, systemtheoretische Überlegungen für pädagogische Reflexionen fruchtbar zu machen. Das systemanalytische Denken soll sich dabei als eine Methode für die Analyse von Erziehungssystemen - insbesondere des Schulsystems - und zugleich als ein Ziel der Erziehung erweisen.
Aus dem Inhalt: Ein systemisch strukturierter Prozeß - Operationen mit deren Hilfe das psychische System soziale Systeme konstruiert - Systemanalytisches Denken bezogen auf das soziale System Schule - Ergebnisse der psychologischen und soziologischen Systemanalyse der Schule.