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Deutschland, einig Vaterland?

Die Volkskongreßbewegung für deutsche Einheit und einen gerechten Frieden in der Deutschlandpolitik der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands

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Klaus Bender

Die Volkskongreßbewegung für deutsche Einheit und einen gerechten Frieden spielt eine herausragende Rolle in der Vorgeschichte der DDR. In der Forschung wird sie als Propagandainstrument in der Deutschlandpolitik der SED oder als vorbereitende Institution der ostdeutschen Separatstaatsbildung gesehen. Die vorliegende Studie entwirft erstmals ein Gesamtpanorama der Bewegung und zeigt ihre verschiedenen Funktionen im Staatswerdungsprozeß der DDR auf, indem durch differenzierte Analysen plausible Interpretationen der wechselnden Motivationen der SED wie der UdSSR geliefert werden. Insbesondere die Vorgeschichte der Volkskongreßbewegung, ihre Haltung zur ostzonalen Wirtschafts- und Reparationspolitik, zu den Siegermächten und zur Oder-Neiße-Grenze werden ausführlich dargestellt.
Aus dem Inhalt: Grundlagen der Deutschlandpolitik der SED - Volksbewegung und nationale Repräsentation - Die Volkskongreßbewegung - Vom Anspruch auf gesamtdeutsche Repräsentation zum Gründungsorgan eines Separatstaates - Plebiszite als Politikersatz: Volksbegehren und Wahlen zum 3. Volkskongreß.