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Sprachförderung durch Theaterspiel

in der Grundschule

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Sigrid Heising

Das 'Experimentelle Theaterspiel' stellt sich innerhalb der Grundschulpädagogik als ein effektives Mittel dar, das sprachfördernd auf Schüler einwirken kann. Gegenstand einer Untersuchung ist im Rahmen einer ganzheitlichen Erziehung die mögliche Stabilisierung und Erweiterung der Sprachkompetenz von Schülern in Arbeitsgemeinschaften der 4. Jahrgangsstufe. Unter der Fragestellung, ob beobachtbare Lernzuwächse in Bereichen, die für den Deutschunterricht relevant sind, verzeichnet werden können, wird eine Reihe von sprachlichen Fähigkeiten durch operational definierte Variablen überprüft. Sowohl in der Lese- als auch in der Aufsatzerziehung spiegelt sich die Effektivität eines vom üblichen Leistungsanspruch freigehaltenen Umgangs mit der Muttersprache wider. So erhält das Theaterspiel in der Grundschule seine Legitimation auch durch empirisch untersuchte Leistungszuwächse, die in die allgemeinen Schulleistungen einfließen können.
Aus dem Inhalt: Theaterpädagogik in der Grundschule - Effektivität der Lehr- und Lernmethode 'Experimentelles Theaterspiel' - Bedeutung der besonderen Spielweise für den Deutschunterricht - Lernzuwächse in schriftsprachlichen und mündlichen Bereichen.