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Von Holberg zu Biehl

Das dänische Aufklärungsdrama 1747-1773

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Wilfried Hauke

Warum kam es nach Ludvig Holbergs bedeutendem Komödienwerk nie zu einer hochrangigen Dramentradition in Dänemark? Der Grund dafür wird auch in der einzigartigen literarischen und geschmacksgeschichtlichen Konstellation der dänischen Aufklärung zu suchen sein. In vorliegender Arbeit werden zum ersten Mal in einer Gesamtdarstellung Begriffsdebatte und dramatische Literatur der Jahre 1747 bis 1773 nachgezeichnet und interpretiert und damit Licht in die wohl dunkelsten Jahrzehnte der neueren dänischen Literaturgeschichte gebracht. Hierbei wird nicht nur die Rekonstruktion einer Komödientheorie Holbergs versucht, sondern der «dritte» Weg der Charlotta Dorothea Biehl zwischen satirischem Lustspiel und ernster Komödie wird als Sonderweg innerhalb des europäischen Aufklärungsdramas gewertet.
Aus dem Inhalt: Holberg und die dänische Querelle - Institution Theater und dramatische Produktion zwischen Holberg und Biehl - Geschmacksgeschichte des empfindsamen Lustspiels - Biehls Komödien - Bürgerliches Trauerspiel und Scheitern des dänischen Aufklärungsdrama.