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«Lebendig abgeschieden»

C.F. Meyers Berglyrik sub specie mortis-Biographie und Metaphantasie

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Jean Pierre Bünter

«Lebendig abgeschieden» - das ist die von Conrad Ferdinand Meyer (1825-1898) selbst geprägte Formel, die nicht nur seine Gemütsverfassung «in den Bergen» (so der Titel der untersuchten Abteilung seiner Gedichte), sondern auch seine paradoxe Lebenssituation überhaupt umreißt. «In den Bergen» ist das lyrische Ich auf der Suche nach der verlorenen Jugend, aber auch nach dem idealisierten toten Vater. Als literarische Väter der Berggedichte kommen die Dichter der Spätromantik und des Vormärz in Betracht.
Aus dem Inhalt: «In den Bergen» (Berggedichte): «Lebendig abgeschieden» - «Auf dem See» (Seegedichte): «Eine liebe, liebe Stimme ruft» - «Nach seinem Lenze sucht das Herz» (Biographie): «Ich lebte nicht» - «Glückliche Verborgenheit» (Metaphantasie): «Jugendpoeten», Vischer, Mörike.