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Alfred Döblins «Die drei Sprünge des Wang-lun», ein chinesischer Roman?

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Zhonghua Luo

Der Begriff «Wu Wei» ist ein Schlüsselwort zum Verstehen des «Wang-lun». Ein falsches Verstehen dieses Begriffes führt zwangsläufig zu einer Fehlinterpretation. Die vorliegende Arbeit erörtert den Unterschied zwischen den taoistischen Klassikern Laozi, Zhuangzi, Liezi in Hinsicht auf die Wu-Wei-Auffassung und untersucht, welche Wu-Wei-Lehre Döblin in seinem «Wang-lun» rezipiert, wie er das tut und was er damit zum Ausdruck bringen will. Durch eine eingehende werkimmanente Untersuchung wird der Zusammenhang zwischen der ästhetischen Konzeption des Romans und seiner thematischen Intention ausführlich dargestellt.
Aus dem Inhalt: Geschichte und Problematik der Bezeichnung «chinesisches Gedicht» und «chinesischen Roman» in der deutschen Literatur - Die Bedeutung des Taoismus für Alfred Döblin - Darstellungsstruktur und Darstellungsfunktion im «Wang-lun» - Historische Wirklichkeit und dichterische Wahrheit des «Wang-lun».