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Taktile Analoge

Empirische Daten zur Identifikation elektrokutan übertragener Reizmuster von Fachbegriffen, kodiert analog dem artikulatorischen Bewegungsablauf, erhoben bei gehörlosen Berufsschülern

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Gerlinde Renzelberg

Gehörlosigkeit bedeutet für den Betroffenen die Suche nach kompensatorischer Sinnentnahme durch andere Modalitäten. Versuche, Sprache auf taktilem Weg über Tast-Fühl-Strukturen zu vermitteln, werden bereits in der frühesten Geschichte der Taubstummenpädagogik genannt, die elektrokutane Übertragung von Signalen wurde jedoch erst mit A.G. Bells Erfindung möglich. Neben wahrnehmungstheoretischen Aspekten sowie anatomischen, psycho-physikalischen und physiologischen Daten zum Integument werden deshalb Konzeptionen zur mechano- und elektrokutanen Transformation vorgestellt, denen sich Verfahren und Resultate eigener Untersuchungen mit dem artikulationsorientierten System zur elektrischen Hautreizung (SEHR) anschließen.
Aus dem Inhalt: Wahrnehmungspsychologische Konzeptionen - Kutane Stimulation - Psychophysikalische Aspekte - Apparativ-kutane Transformation von Reizen: frequenz- und artikulationsorientierte Modelle.