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Die Erfassung von Baustellen des Auslandsbaus der deutschen Bauindustrie als ertrag- und vermögensteuerliches Problem des internationalen deutschen Steuerrechts

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Georg Kaumanns

Die Eigenarten der Produktionsweise in der Bauwirtschaft und die komplexen, vielfältigen Erscheinungsformen des Auslandsbaus erfordern eine spezielle steuerliche Erfassung von Auslandsbaustellen im Rahmen des Betriebstättenbegriffs. Demgemäß erfolgt in der vorliegenden Untersuchung (für das deutsche Außensteuerrecht und die deutschen Doppelbesteuerungsabkommen) eine Analyse des Betriebstättenbegriffs und darauf aufbauend eine Konkretisierung des darin enthaltenen Begriffs der Bauausführung. Eine Baustelle bildet hiernach eine Bauausführung, wenn eine übliche Tätigkeit der bauausführenden Wirtschaft vorliegt und eine einheitliche Abwicklung der Tätigkeiten gegeben ist. Die Operationabilität der entwickelten Lösung wird anhand konkreter Beispiele aufgezeigt und die wesentlichen Einflußfaktoren werden in Form einer Beurteilungsmatrix zusammengefaßt. Die gewonnenen Ergebnisse können auch auf im Inland belegene Baustellen übertragen werden.
Aus dem Inhalt: Bauwirtschaftliche und steuerrechtliche Rahmenbedingungen - Erfassung von Auslandsbaustellen durch Zuordnung zum Betriebstättenbegriff - Konkretisierung des Begriffs Bauausführung - Abgrenzung des Umfangs einer einheitlichen Bauausführung.