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Die Steuerabgrenzung im handelsrechtlichen Jahresabschluß

Ein Beitrag zu der systematischen Erfassung, Bewertung und dem Ausweis latenter Steuern in Bilanz, Erfolgsrechnung und Anhang

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Patrik Neumann

Die Dissertation wurde von der Schitagstiftung in Mannheim am 6.11.92 mit einem Preis ausgezeichnet.
Durch zeitlich begrenzte Differenzen zwischen handels- und steuerlicher Rechnungslegung entstehen in der Handelsbilanz Verzerrungen im Ausweis der Steuern vom Einkommen und Ertrag. Deren Beseitigung ist Gegenstand der Bilanzierung latenter Steuern. Nicht nur im Vorfeld, sondern auch nach der Transformation der 4. EG-Richtlinie bestehen in Fachwelt und Kommentierung unterschiedliche Meinungen zu der Konzeption und verrechnungstechnischen Umsetzung der nun im 274 HGB kodifizierten Steuerabgrenzung. Die vorliegende Studie untersucht die konzeptionellen Wurzeln der Steuerabgrenzung in den USA und deren Rezeption in der deutschen Betriebswirtschaftslehre. In diesem Zusammenhang werden auch neuere Entwicklungen im anglo-amerikanischen Rechtskreis aufgegriffen. Vor diesem Hintergrund wird versucht, die noch ungelösten Probleme der Bilanzierung, Bewertung und des Ausweises latenter Steuern im Jahresabschluß aufzuarbeiten und einer Lösung zuzuführen.
Aus dem Inhalt: Konzeptionen der Steuerabgrenzung in den USA und in Deutschland - Ansatz latenter Steuern aufgrund zeitlich begrenzter Differenzen - Einfluß des steuerlichen Verlustausgleichs und der steuerlichen Organschaft - Bewertung mit einem Steuersatz - Frage der Diskontierung latenter Steuern - Ausweis in Bilanz, GuV-Rechnung und Anhang.