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Welt, Leben und Kunst als Themen der «Zarathustra-Kompositionen» von Richard Strauss und Gustav Mahler

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Annette Unger

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit G. Mahler und R. Strauss unterliegt bis heute einer Verengung auf Schlagworte wie der «Zeitgemäße» und der «Unzeitgemäße», der «Freudenspender» und der «Leidverkünder», Begriffe, die vor allem während der letzten 40 Jahre durch ideologische, ja politisch motivierte Standpunkte festgeschrieben wurden. Die vorliegende Studie eröffnet eine kritische Auseinandersetzung mit der Rezeptionsgeschichte, indem sie sich anhand von Mahlers III. Symphonie und Strauss' Tondichtung «Also sprach Zarathustra» - beide in ihren Programmen von Nietzsches Philosophie inspiriert - sowohl den kompositorischen als auch weltanschaulichen Positionen der Komponisten zuwendet und dabei zahlreiche Berührungspunkte aufweist.
Aus dem Inhalt: Kritische Auseinandersetzung mit der Rezeption vor und nach 1945 - Philosophische Einflüsse auf die Komponisten und ihr Werk - Mahlers III. Symphonie und Strauss' Tondichtung «Also sprach Zarathustra» als Kunstanschauungsmusik.