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Die Kulturperspektive von Unternehmungen

Eine Analyse aus wirtschaftspsychologischer Sicht

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Erich Ogilvie

Organisatorische und ökonomische Probleme werden seit einigen Jahren häufig durch den Hinweis auf eine unzureichende Unternehmungskultur zu «erklären» versucht. Der Autor teilt zwar die Auffassung, daß Unternehmen spezifische Kulturen haben, die Kontextfaktoren wie Branche und Unternehmensgeschichte berücksichtigen, Werte vermitteln und Orientierung schaffen. Kern seiner Arbeit ist aber die These, daß diese Kulturen ihrerseits sehr stark durch die übergeordnete Nationalkultur geprägt und deshalb nur begrenzt beeinflußbar sind. Auf der Grundlage eines vom Verfasser entwickelten Organisationsmodells, das die Vernetzung ökonomischer Organisationen mit gesellschaftlichen Systemen betont, analysiert der Autor den Einfluß des kulturellen Umfeldes für die USA, Japan und Deutschland. Vor diesem Hintergrund wird dann der Versuch unternommen, den zukünftigen ökonomischen Erfolg für die ausgewählten Länder zu prognostizieren.
Aus dem Inhalt: Der prägende Einfluß kultureller Umwelt auf innerbetriebliche Vorgänge und unternehmungspolitische und strategische Ausrichtung von Unternehmen - Unterschiede in den Nationalkulturen der Vereinigten Staaten, Japans und Deutschlands und deren historischer Hintergrund.