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Die Handelsgesellschaft Villeroy & Boch von der Gründung 1836 bis zum Jahre 1878

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Hans J. Reiter

Wenn auch Handels- und Gesellschaftsrecht schon häufig Gegenstand rechtshistorischer Untersuchungen waren, fehlt bisher die Darstellung einer konkreten Unternehmensrechtsgeschichte. Die Untersuchung der Gesellschaftsverträge des heutigen Weltkonzerns Villeroy & Boch, Mettlach/Saar, von der Gründung 1836 bis zum Jahr 1878, versucht, diese Lücke zu schließen. Sie bietet die Möglichkeit, kodifiziertes Recht und Vertragspraxis gegenüberzustellen und gibt eine Antwort auf die Frage, wie durch das Fehlen oder die Disponibilität gesetzlicher Vorschriften gegebene Gestaltungsspielräume genutzt wurden. Der in den Untersuchungszeitraum fallende Übergang von der als Rheinisches Recht bezeichneten Geltung französischer Gesetze auf deutschem Boden zum ADHGB bildet den besonderen Hintergrund dieser Arbeit.
Aus dem Inhalt: Firmengeschichte - Fortgeltung und Ablösung der französischen Gesetze im linksrheinischen Preußen, Rechtsprechung und Rechtswissenschaft - Untersuchung der Gesellschaftsverträge - Anhang: Abdruck der Verträge, Beratungen und Beschlußfassungen der Generalversammlungen, Verzeichnis der Gesellschafter, ihrer Anteile und der Anteilsübergänge.