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Marktorientierte Humankapitalinvestitionen in Entwicklungsländern

Eine Analyse am Beispiel der lateinamerikanischen Berufsbildungsorganisationen; unter besonderer Berücksichtigung Uruguays

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Michael Kötting

In Entwicklungsländern läßt sich beobachten, daß das Humankapital der Erwerbsbevölkerung mit dem tatsächlichen Bedarf der Wirtschaft an ausgebildeten Arbeitskräften qualitativ und quantitativ nicht übereinstimmt. Es entsteht Arbeitslosigkeit und der Entwicklungsprozeß verzögert sich. Die vorliegende Arbeit untersucht die Frage, wie der Prozeß entwicklungsrelevanter Humankapitalbildung durch gezielte Humankapitalinvestitionen optimiert werden kann. Die Diskussion verschiedener Ansätze der Bildungsökonomie und ihrer Relevanz für Entwicklungsländer läßt erkennen, daß es sich bei Humankapitalinvestitionen vor allem um das Problem ihrer Umsetzung handelt. Der Problemlösungsansatz besteht in einer Marketing-Konzeption, die für den Anwendungsbereich der Berufsbildungsorganisationen in Lateinamerika konkretisiert wird. Durch Marketingorientierung im Bildungswesen kann eine höhere Übereinstimmung zwischen Bildungs- und Beschäftigungssystem und damit eine produktivere Verwendung des gebildeten Humankapitals stattfinden.
Aus dem Inhalt: Bildungsökonomie - Humankapitaltheorie - Bildung und Entwicklungspolitik - Entwicklungsländer - Berufsbildungsorganisationen und Berufsausbildung in Lateinamerika und Uruguay - Marketing für Berufsbildungsorganisationen - Humankapital und internationale Wettbewerbsfähigkeit von Ländern.