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Eskalation und Deeskalation internationaler Konflikte

Ein Konfliktmodell auf der Grundlage der empirischen Auswertung von 288 internationalen Konflikten seit 1945

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Peter Billing

Auf der Basis einer Synthese von Ansätzen aus Kriegsursachenforschung, Verhandlungs- und Diplomatietheorie entwickelt die vorliegende Studie ein Konfliktmodell, mit dessen Hilfe Bedingungen für die friedliche Lösung internationaler Konflikte herausgearbeitet werden können. Ein Vergleich zwischen Konflikten, die zu Kriegen eskaliert sind und solchen, die unterhalb der Ebene militärischer Gewaltanwendung beendet werden konnten, gibt Aufschluß über das Eskalationspotential bestimmter Konfliktkonstellationen und die Erfolgsaussichten von Vermittlungsinitiativen. Im Zentrum steht die Frage, welchen Einfluß innenpolitische Faktoren, Konfliktgegenstand, Verhalten von Nachbarstaaten, Supermächten und Internationalen Organisationen auf das Kosten-Nutzen-Kalkül der Akteure - und damit auch auf das Eskalationspotential von Konfliktsituationen - hatten. Zahlreiche Fallbeispiele dienen zur Erläuterung der Ergebnisse.
Aus dem Inhalt: Kriegsursachenforschung - Verhandlungstheorie - Diplomatietheorie - Bedingungen für friedliche Konfliktlösung - Internationale Organisationen.