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Polarität und Dialektik in Beziehung auf Gesellschaftsdynamik

Erweiterte Gedanken zur Kritik der Dialektik als Erklärungslogik der Sozialwerdung

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Jean Weinfeld

Der vorliegende Essay versteht sich als das Endprodukt einer langjährigen Reflexion. Zweck dieser Reflexion war es zu zeigen, daß nach der formalen Denkweise auch die dialektische in eine Axiologie geraten ist, die sie ursprünglich jedoch kritisieren wollte. Dadurch ist die moderne Dialektik in ihrer Wiedergabe von Gesellschaftsdynamik immer wieder an Grenzen gestoßen, die diese Denkform in eine Sackgasse führten. Der Essay erweitert und vertieft diese Reflexion. Er enthält eigenständige Argumente, die die Gesamtthese des Autors wesentlich stärken. Diese These mündet wiederum in das logische Konzept der Polarität. Mit diesem Konzept wird ein Denkanstoß dargestellt, der den erkenntnistheoretischen Diskurs über Logik und Geschichte entscheidend erneuern soll.
Aus dem Inhalt: Geschichte und Axiologie - Die dialektische «Positiv/Negativ»-Teufelsspirale oder die dialektische Teufelsspirale des «Positiv/Negativ» - Dialektik und «weltanschauliches Hemmnis» - Der Weg der Polarität zwischen Marx und Freud durch Ethnologie und Ethologie.