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Machtwechsel in Griechenland

Eine Analyse der Panhellenischen Sozialistischen Bewegung (PA.SO.K) zwischen 1974 und 1989

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Matthias Strobel

Aus einer Widerstandsorganisation gegen die Junta entstanden, gelingt es den griechischen Sozialisten bereits sieben Jahre nach ihrer Gründung 1981, die Regierung zu übernehmen. Zum ersten Mal in der Geschichte Griechenlands übernimmt die Linke Regierungsverantwortung. Der atemberaubende Aufstieg findet aber ein ebenso jähes wie unrühmliches Ende. In unzählige Skandale verstrickt, politisch und moralisch diskreditiert, wird die sozialistische Regierung unter Andreas Papandreou 1989 zunächst von einer Koalition aus Konservativen und Kommunisten abgelöst. Die vorliegende Studie beschreibt den Weg der Panhellenischen Sozialistischen Bewegung (PA.SO.K.) von den Anfängen bis zur Übernahme der Regierung und ihrer Ablösung. Das Scheitern der PA.SO.K. ist ein doppeltes: Das strukturell bedingte Scheitern eines reformpolitischen Konzeptes verbindet sich mit dem persönlich-moralischen Scheitern eines charismatischen Parteiführers, in dessen politischer Biographie die von ihm selbst verurteilten Strukturen ihre Kraft beweisen.
Aus dem Inhalt: Die Gründung der PA.SO.K. - Die Panhellenische Befreiungsbewegung - Der Begriff der nationalen Unabhängigkeit - Das Prinzip der Selbstorganisation - Ideologische Klärungsversuche - Grundzüge der Regierungspolitik - Wirtschaftspolitik in der Krise - PA.SO.K. und die Gewerkschaften - Modernisierung der politischen Kultur? - Die Skandale und (k)ein Ende für PA.SO.K.