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Psychologische Therapie bei Entwicklungsbehinderung

Gefährdende Lebensbedingungen und Grundlagen für die Bewältigung ihrer Folgen im Klient-Therapeut-Verhältnis

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Siegfried Schubenz

Die Aufgabe, psychologische Therapie bei Entwicklungsbehinderung durchzuführen, stellt sich Psychologen, Medizinern und Pädagogen in der Praxis zunehmend häufig. Eltern, Lehrer oder Sozialarbeiter, die über den bisherigen Entwicklungsgang ihrer Kinder besorgt sind, die dennoch aber von deren Möglichkeit zu einer wenigstens durchschnittlichen Fähigkeitenentfaltung überzeugt sind, fordern die Klinische Psychologie heraus, Wege zur Hilfe zu finden. Der Autor weist auf die schwachen ersten Bindungen zwischen einem Kind und seinen primären Bezugspersonen als eine wesentliche Quelle für psychische Entwicklungsbehinderungen hin. Als ein Wirkmoment von psychologischer Therapie beschreibt er die reale Kompensation dieser frühen schwachen bzw. besonders schwachen ersten Bindungen.
Aus dem Inhalt: Besonders schwache erste Bindungen zwischen Kind und seiner primären Bezugsperson als Quelle von psychischen Entwicklungsbehinderungen - Psychologische Therapie als reale Nachbildung einer hinreichend gelingenden Bindung zwischen einem Kind und seiner Mutter.