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Zeit- und Lebenszeitkonzepte in China

Eine Untersuchung lebenszeitbezogener Vorstellungen und Handlungsstrategien im vormodernen China anhand einiger ausgewählter autobiographischer Texte

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Günter Appoldt

Vorliegende Monographie versucht, anhand dreier ausgewählter moderner autobiographischer Texte «zeit» - bezogenen Vorstellungen und Handlungsstrategien im traditionellen China auf die Spur zu kommen. Die Übersetzung, Analyse und umfangreiche «verstehende» Interpretation dieser autobiographischen Haupttexte bildet den Kern der Arbeit. Diese individuellen, subjektiven Daten werden ergänzt durch flankierende Kapitel zur «Zeit» in der Wissenschaft, insbesondere in der Soziologie und dort bei Anthony Giddens. «Einrahmende» Hintergründe für die lebensweltliche Eingebundenheit der Autoren der autobiographischen Texte werden mit Hilfe sinologischer Studien vorgestellt. Im Ergebnis zeigt sich, daß bereits im vormodernen China eine Vielzahl an «zeit»- und «lebenszeit» -bezogenen Vorstellungen und Handlungsstrategien bestand.
Aus dem Inhalt: «Zeit» in Wissenschaft und speziell Soziologie - «Zeit» in China - Strukturelle Aspekte: Religion, Philosophie, Individuum, Sozialstruktur (vormodernes China) - Vormoderne chinesische Autobiographie - Kalender - Soziale und individuelle Zeitebenen - Prozesse von Verzeitlichung und Individualisierung.