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Zur Systematik des erziehungswissenschaftlichen Denkens im Werk von Sigmund Freud

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Ludger Kowal-Summek

Jedem Erziehungsbegriff liegt ein Menschenbild zugrunde. Freuds Menschenbild - der psychische Apparat, das Unbewußte, die Trieblehre, die Entwicklungslehre - verweist auf den Einfluß berühmter Denker des 19. Jahrhunderts: Helmholtz, Lamarck, Darwin, Herbart, Fechner, Brentano. Insbesondere aus der Entwicklungslehre läßt sich ein zweifach akzentuierter Erziehungsbegriff ableiten. Besondere Bedeutung gewinnt der Erziehungsbegriff, wenn es um die Bedeutung der Psychoanalyse im Rahmen institutionalisierter Erziehung geht. Es wird versucht, diese am Beispiel der (Schul-)Angst und dem des (unbewußten) Interaktionsgeschehens zu überprüfen. Dabei wird sowohl die Grenze als auch die Bedeutung der Psychoanalyse für die Pädagogik deutlich.
Aus dem Inhalt: Der Einfluß der Wissenschaft auf Freud: Lamarck, Darwin, Herbart, Fechner, Brentano - Freuds Kindheit - Die Entwicklung der Sichtweise des Menschen bei S. Freud - Freud und die Pädagogik - Pädagogische Folgerungen aus der Entwicklungslehre - Der Erziehungsbegriff - Psychoanalyse institutionalisierter Erziehung (Schule) - Psychoanalyse und Pädagogik.