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Kulturpolitik und Volksfront

Ein Beitrag zur Geschichte der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands 1945-1949

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Jens Wehner

1945 begann die KPD - Hand in Hand mit der sowjetischen Besatzungsmacht - in Deutschland eine neue Ordnung nach ihren Vorstellungen zu errichten. Dabei bemühte sie sich, anders als in der Weimarer Republik, um Bündnispartner. In diese (oft als unaufrichtig kritisierte) Volksfrontstrategie war auch die Kulturpolitik in der SBZ eingebunden. Insbesondere der «Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands» sollte als Massenorganisation Intellektuelle unterschiedlicher Herkunft an die Seite der kommunistischen Partei führen. Der Beitrag dieser Kulturpolitik zur Neugeburt eines deutschen Kulturlebens, ihr vom Westen attackierter Anspruch auf Überparteilichkeit und ihr Scheitern werden in dieser Studie dargestellt.
Aus dem Inhalt: Johannes R. Becher: Person und Programmatik - Zur Geschichte des Kulturbundes - Kulturpolitische Publikationsorgane in der SBZ - Die Einheitsfront und ihr Ende - Kulturpolitik ohne Volksfront (1948/49)?