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Protestantismus in Zentralamerika

Christliches Zeugnis im Spannungsfeld von US-amerikanischem Fundamentalismus, Unterdrückung und Wiederbelebung «indianischer» Kultur

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Heinrich Schäfer

In den vergangenen zwanzig Jahren ist der Protestantismus in seinen verschiedenen Ausprägungen in Lateinamerika ein wichtiger gesellschaftlicher Faktor geworden. Die vorliegende Studie untersucht am Beispiel Zentralamerikas die Problemstellungen, die sich mit dem Entstehen protestantischer Kirchen aus US-amerikanischen Missionen verbinden. Sie unterscheidet zunächst verschiedene Typen des zentralamerikanischen Protestantismus unter besonderer Beachtung fundamentalistischer und pfingstlicher Strömungen. Sodann zeichnet sie die gesellschaftlichen Bedingungen der Zunahme des Protestantismus nach. Schließlich untersucht sie am Beispiel des historischen Protestantismus den Prozeß der Kirchwerdung im Spannungsfeld von pfingstlicher Konkurrenz, politischem Widerstand und Wiederbelebung indigener Kultur.
Aus dem Inhalt: Strömungen des Protestantismus in den USA (u.a. Fundamentalismus und Pfingstbewegung) - Typologie des zentralamerikanischen Protestantismus - Geschichte des Protestantismus in Zentralamerika - Soziologie des Protestantismus in Zentralamerika - Die presbyterianische Kirche in Guatemala, ihre pfingstliche Konkurrenz, politischen Spannungen und indigenen Aktivitäten.