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Vom «Fall Marita» zur «wirtschaftlichen Sonderaktion»

Die deutsche Besatzungspolitik in Griechenland vom 6. April 1941 bis zur Kriegswende im Februar/März 1943

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Rainer Eckert

Die Besetzung Griechenlands sicherte 1941 den militärischen Aufmarsch gegen die UdSSR, stabilisierte die Lage in SUdSSR, stabilisierte die Lage in Südosteuropa für die Achse und vertrieb die Briten vom europäischen Kontinent. Bis zur Kriegswende 1943 war auch die Ausplünderung des Landes für die deutsche Kriegswirtschaft und für Belange der Wehrmacht bedeutsam. Die deutsche Herrschaft in Griechenland zeichnete sich durch eine Reihe von Eigentümlichkeiten aus. Hier kreuzten sich die Interessen Italiens mit denen des Reiches und Berlin versuchte, das Land mit Hilfe von Kollaborationsregierungen zu verwalten. Verheerend wirkten sich der Nahrungsmittelmangel und die wesentlich durch die Erhebung immenser Besatzungskosten verursachte Inflation aus. Der griechische Widerstand konnte nie unterdrückt werden und die Deportation der Juden wurde erst abgeschlossen, nachdem die deutsche Herrschaft 1943 auch auf die italienische Besatzungszone ausgedehnt worden war.
Aus dem Inhalt: Vorgeschichte des Überfalls auf Griechenland - Struktur der Besatzungsverwaltung - Territoriale Aufteilung und wirtschaftliche Ausplünderung - Entwicklung der Besatzungskosten - Versorgung mit Lebensmitteln und Brennstoffen - Transportprobleme und Anwerbung griechischer Arbeitskräfte - Widerstand und Völkermord an den griechischen Juden.